Dr. phil. Dipl. Psychologe Wolfgang Schmidbauer (1941) führte den Begriff des "Helfersyndroms" in seinem Buch aus dem Rowohlt-Verlag (1977) ein:
"Die hilflosen Helfer. Über die seelische Problematik der helfenden Berufe."
Darin beschreibt er, wie helfende Menschen sich damit verschleißen, dass sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und sich dadurch dauerhaft deutlich mehr zumuten, als es die eigenen Kräfte zulassen.
Besonders in sozialen Berufen (Lehrer, Pfarrer und im Gesundheitswesen) findet man oft solche Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom. Ihre angebliche Aufopferung dient dazu, dass sie durch ihr Helfen ihr eigenes Selbstwertgefühl aufwerten wollen, denn: Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.