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Stress an den Schulen
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Lehrerberuf und das BurnOut Syndrom
Bad Waldsee, 23. August 2006:
BurnOut wurde lange Zeit als Managerkrankheit abgetan. Die Realität
zeigt jedoch: Burnout ist zur Volkskrankheit geworden. In den letzten
Jahren sind davon besonders die Schulberufe betroffen. Auffällige
Symptome sind: Nervenzusammenbrüche, Schlafstörungen, Hörsturz,
Tinnitus und andere organische Erkrankungen.
Chefarzt Dr.
Vinzenz Mansmann, Fachbuchautor ("Total erschöpft") und BurnOut
Experte, beschreibt die Ursachen des Trends "Stress an den Schulen":
"Besonders Lehrer spüren die Veränderungen der modernen Zeit. Schüler
sind nicht mehr nur wissbegierig, sondern leiden oft unter einer wahren
Reizüberflutung, u.a. durch den übermäßigen Konsum von Computerspielen,
Fernsehen, Videos. Dies zeigt sich natürlich auch in ihrer
Verhaltensweise. Sie sind oftmals unruhig, haben
Aufmerksamkeitsstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Dazu kommen
Missstände im Bildungssystem, zu große Klassen, problembelastete
Jugendliche, der Druck durch die Öffentlichkeit nach dem PISA-Schock
oder nach der Diskussion um die Hauptschulen. Die Eltern verlangen
aufgrund der Aufklärung durch die Presse Rankingverfahren, mehr
Statistiken, Belege, Verwaltungsformulare und Gutachten. Außerdem
verlangt die Schule aus Imagegründen zunehmend nebenberufliches
Engagement von den Lehrern. Die eigentliche Aufgabe der
Wissensvermittlung bekommt zu wenig Raum. Lehrpläne ändern sich
ständig, die Unterrichtsvorbereitung am Vortag nimmt dadurch einen
großen Raum ein. Ein weiteres Problem ist die fehlende psychologische
Ausbildung der Lehrer und Direktoren. Aus Konkurrenzdenken gibt es
zudem die Angst vorhandene Missstände zu benennen."
Es ist nicht immer einfach für die betroffenden Lehrer damit zurechtzukommen. Fazit: BurnOut.
Dieser Fachbegriff für die totale Erschöpfung, das innere
Ausgebranntsein, fällt immer häufiger in den Lehrerzimmern und bei
Kollegentreffen. Was kann jedoch sinnvoll gegen BurnOut Symptome unternommen werden? Die Fachmediziner sollten die Erscheinungsbilder abklären.
Körperliche Symptome können sein: - Erschöpfung mit Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit und Erholungsunfähigkeit
- Schlaflosigkeit, nächtliches Herzklopfen
- Nackenverspannungen mit ausstrahlenden Schmerzen in die Schultern und morgendlicher Pelzigkeit bis in die äußeren Finger
-
Übersäuerung mit morgendlichen gichtartigen Gliederschmerzen in
Ellbogen (evtl. sog. Tennisarm), Handgelenken, Knie oder Hüften, evt.
mit beginnender Arthrose
- häufige Kreuzschmerzen infolge stehenden Berufes, manchmal mit Ischiasschmerzen ins Bein ausstrahlend
-
nervöser Magen und Leber-Galle-Beschwerden mit häufigen Blähungen bei
starker Fettunverträglichkeit und chronischer Verstopfung
Das Immunsystem ist geschwächt, Faktoren sind: - stressbedingte Abwehrschwäche mit Infektanfälligkeit, Lippen-Herpes, ständige Stirnkopfschmerzen infolge verschleppter
- Stirnhöhlenentzündung mit Verschleimung und Reizhusten
- chronische Stimmbänderentzündung mit Heiserkeit als Folge der Verschleimung
- Kreislaufbeschwerden mit Wetterfühligkeit, kalten Händen und Füßen
-
Nebenwirkungen durch viele Antibiotikabehandlungen mit Immunschwäche
(Zerstörung der Darmflora, die 70% des unspezifischen Abwehrsystem
produziert), Darmkrämpfen, Durchfällen sowie langfristig
Darmpilzerkrankung (Candida albicans)
Psychische Störungen äußern sich durch: - nervliche Überreiztheit mit innerer Unruhe
- Abschaltprobleme mit Einschlafstörungen
- depressive Verstimmungen mit Antriebslosigkeit
- Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit
- erhöhtes Harmoniebedürfnis
- schlechtes Gewissen mit Versagensängsten wegen Leistungsabfall
- zunehmende Störungen im privaten Bereich
Ein ganzheitsmedizinischer Ansatz in der Diagnose kann dem Betroffenen
helfen. Eine individuell abgestimmte Therapie ist wichtig um zu neuer
Kraft und Lebensenergie zu gelangen. Am Anfang der gezielten Behandlung
sollte ein umfangreicher Ursachendiagnosetag nach Dr.
Mansmann stehen. Dieser erfasst mit diversen medizinisch anerkannten
Untersuchungsmethoden: Entzündungsherde, Stoffwechselstörungen,
Energiehaushalt, Störfelder, versteckte Organkrankheiten,
Zivilisationskrankheiten, Risikofaktoren und psychologische Faktoren.
Um wieder aufzutanken, bedarf es jedoch viel Geduld und einer
Atmosphäre, die Zeit und Raum gibt, um einmal völlig vom Alltag
abzuschalten und die „Körper-Seele-Akkus" neu aufzutanken. Um
entsprechend vorzubeugen, ist es sinnvoll, sich frühzeitig einmal
komplett durchchecken zu lassen. Die NaturaMed Vitalclinic in Bad
Waldsee (www.naturamed.de) bietet hierzu den optimalen Rahmen.
Begleitet von einem kompetenten Team aus Ärzten, Psychologen und
Therapeuten kann man sich während einer Schnupperwoche einem kompletten
Check unterziehen oder einfach einige wohltuende Therapieangebote wie
Facial Harmony, Fußreflexzonen- und Hawaiimassage genießen. Selbst den
"Tag am Meer" kann man erleben. Bei der Wärmebehandlung mit der
„Sandliege“ wird man bei exotischer Musik auf 50 Grad heißem Sand
gebettet.
Bei alldem sollte jedoch die Prävention nicht vergessen werden. Hilfreich dabei sind die 12 goldenen Regeln bei BurnOut (siehe Grafik 4).
Die Checklisten: "Persönlicher Stressfaktor" und "Welcher Stresstyp bin ich" können angefordert werden unter: , Tel. +49 (30)45976230 Pressekontakt: Claudia Burkhardt Fon: +49 (30) 45 97 62 30 Fax: +49 (89) 14 88 29 60 42

Carola Welinsky Fon +49 (7524) 990-288 Fax +49 (7524) 990-233

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Grafik 4: 12 goldene Regeln bei Burnout 
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