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Artikel Berufsburnout von Dr. Vinzenz Mansmann

Wenn der Beruf krank macht

Die Checklisten „Persönlicher Stressfaktor“ und „Welcher Stresstyp bin ich“ können angefordert werden unter Tel. 07524 990222, presse@naturamed.de.

Buchtipp: Dr. Vinzenz Mansmann: Ratgeber „Total erschöpft. Neue Energie mit Naturmedizin.“, Verlag Positives Leben, 12,90 Euro in jeder Buchhandlung (Direkte Bestellung siehe linke Seite unten).

Burnout wurde lange Zeit als Managerkrankheit abgetan.

Die Realität zeigt jedoch: Burnout ist zur Volkskrankheit geworden. In den letzten Jahren sind davon besonders die Lehrerberufe betroffen. Auffällige Symptome sind: Nervenzusammenbrüche, Schlafstörungen, organische Erkrankungen. Was kann jedoch sinnvoll gegen Burnout-Symptome unternommen werden? Die Fachmediziner sollten die Erscheinungsbilder abklären. Körperliche Symptome können sein: Erschöpfung, Schlaflosigkeit, nächtliches Herzklopfen, Gliederschmerzen, Kreuzschmerzen, Magen-Galle-Beschwerden. Das Immunsystem ist geschwächt, Faktoren sind: stressbedingte Abwehrschwäche mit Infektanfälligkeit, chronische Stimmbänderentzündung, Kreislaufbeschwerden u.a.. Psychische Störungen äußern sich durch: nervliche Überreiztheit mit innerer Unruhe, Einschlafstörungen, depressive Verstimmungen, Konzentrationsstörungen, Versagensängste.

Dr. med. Vinzenz Mansmann, Fachbuchautor („Total erschöpft“) und Burnout-Experte

sieht die Ursachen des Trends „Stress bei Lehrberufen“ wie folgt: „Wir haben in Bad Waldsee an den NaturaMed Kliniken seit 1989 Studien zu diesem Thema durchgeführt. Ein ganzheitlicher Ansatz in der Diagnose kann dem Betroffenen helfen. Eine individuell abgestimmte Therapie ist wichtig, um zu neuer Kraft und Lebensenergie zu gelangen. Am Anfang der gezielten Behandlung sollte eine umfangreiche Ursachendiagnose stehen, die mit diversen medizinisch anerkannten Untersuchungsmethoden Entzündungsherde, Stoffwechselstörungen, Energiehaushalt, Störfelder, versteckte Organkrankheiten, Zivilisationskrankheiten, Risikofaktoren und psychologische Faktoren erfasst. Um wieder aufzutanken, bedarf es jedoch 4 Wochen Geduld und einer Atmosphäre, die Zeit und Raum gibt, um einmal völlig vom Alltag abzuschalten und die „Körper-Seele-Akkus“ neu aufzutanken. Um entsprechend vorzubeugen, ist es sinnvoll, sich frühzeitig einmal komplett durchchecken zu lassen.

Zwölf Punkte zur Burnoutverhütung und Behandlung:

Erkennen – nicht tadeln – ändern!

Burnout kann verhindert und rückgängig gemacht werden – der Schlüssel dazu ist die Analyse und Fürsorge für die eigene Person.

  1. Verleugnen ist Tabu!
  2. Lebensumstände verändern.
  3. Überengagement vermeiden.
  4. Isolation vermeiden.
  5. Schluss mit Überfürsorglichkeit.
  6. Kürzer treten.
  7. Unterscheiden Sie wichtiges von Unwichtigem!
  8. Der Mut zum „Nein“.
  9. Achten Sie auf Ihr persönliches Tempo.
  10. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers.
  11. Grübeln Sie weniger.
  12. Behalten Sie Ihren Sinn für Humor.
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