Burnout im Motivationssystem des Gehirns
Wer die Erkenntnisse der neurobiologischen Forschung der letzten 10 Jahre konsequent in der Therapie umsetzt, kann viel schnellere Lernerfolge erzielen.
Im Mittelhirn liegt das Motivationssystem
Es produziert Angststoffe bei Stress oder Gefahr, euphorisierende Stoffe (Opioide) zur Motivation und Bindungshormone (Oxytocin), wenn es um die Sicherung von stabilisierenden Beziehungen geht.
Was stimmuliert am meisten?
- Wertschätzung der Person
- persönliche Anerkennung der Leistung
- Musik (beruhigt das Angstsystem)
- Sport (hält auch geistig aktiv)
- Neuigkeiten dazulernen
- eigenen Entscheidungsspielraum haben
Demotivierend wirkt:
- Geringschätzung
- einengende Vorschriften
- öde Langeweile (Fließbandarbeit)
Es kommt dann zu emotionaler Erschöpfung, Zynismus, innerer Distanziertheit und Gleichgültigkeit bis zur larvierten (versteckten) Depression.
Fehlstimulation
Wenn nur das Angst- und Stress-System überwiegt, kommt es zu seelischem Einbruch, Muskelverspannungen, Infektanfälligkeit und anderen psychosomatischen Krankheiten.
Die ärztliche Kunst
Das Zweitschwierigste in der ärztlichen Therapie ist eine Ernährungsumstellung, das Schwierigste eine Verhaltensänderung.
Verhaltensweisen, die in Kindheit und bisherigem Leben offensichtlich Zuwendung und Überleben gesichert haben, sind zur Ursache von Burnout geworden und müssen nun verändert werden. Dies ist ein therapeutisch gewollter Lernprozess.
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NEU: Fernseh-Spot 30 Sec.
Von unserem ärztlichen Direktor Dr. med.
Vinzenz Mansmann geschrieben!

